FreeCell spielen — die Regeln in zwei Minuten
FreeCell ist die Patience für Tüftler: alle 52 Karten liegen von Anfang an offen auf dem Tisch, es gibt nichts Verdecktes und keinen Talon — und deshalb ist fast jede Hand lösbar. Ziel ist, alle Karten nach Farbe sortiert vom Ass bis zum König auf die vier Ablagestapel zu bringen. Die Spieloberfläche ist derzeit auf Englisch, das Spiel selbst folgt den vertrauten FreeCell-Regeln.
Das Blatt wird auf acht Spalten verteilt — die ersten vier erhalten sieben Karten, die übrigen sechs. Darüber liegen vier freie Zellen, die je genau eine Karte aufnehmen. In den Spalten baust du absteigend in wechselnder Farbe: eine rote Neun auf eine schwarze Zehn. Anders als bei Klondike darf eine leere Spalte mit jeder beliebigen Karte oder Folge gefüllt werden — nicht nur mit einem König.
Mehrere Karten wandern nur dann als Folge, wenn genug Rangierraum da ist. Die Supermove-Rechnung: du darfst leere freie Zellen + leere Spalten + 1 Karten auf einmal verschieben. Mit zwei freien Zellen und einer leeren Spalte ist das eine Vierer-Folge; mit drei Zellen und vier leeren Spalten schon eine Achter-Folge. Ist das Ziel selbst eine leere Spalte, zählt sie nicht mit — sie kann ihren eigenen Umzug nicht unterstützen.
- Klick oder Drag & Drop — ein Antippen schickt eine spielbare Karte automatisch auf ihren Ablagestapel.
- Undo nimmt beliebig viele Züge zurück, Hint schlägt einen Zug vor.
- Restart teilt exakt dieselbe Hand noch einmal aus — eine verlorene Partie ist nur ein ungelöstes Rätsel.
Strategie: so gewinnst du fast jede Partie
- Plane, bevor du ziehst. Alles liegt offen: Suche zuerst die Asse und niedrigen Karten und überlege den Weg dorthin, bevor du die erste Karte anfasst.
- Halte die freien Zellen frei. Die Zellen sind deine Zugkapazität — sind alle vier belegt, bewegst du nur noch Einzelkarten, und die Partie erstickt. Parke Karten kurz, nie dauerhaft.
- Räume früh eine Spalte leer. Eine leere Spalte ist flexibler als eine freie Zelle: Sie nimmt jede Karte oder Folge auf und vergrößert deine Supermoves genauso.
- Grabe zuerst nach Assen und Zweien. Ein verbautes Ass blockiert seine ganze Farbe. Sind die niedrigen Karten früh frei, bleiben die Ablagestapel im Fluss.
- Lege nicht zu hastig ab. Eine niedrige Karte kann in den Spalten noch als Anlegeplatz gebraucht werden. Halte die vier Ablagestapel ungefähr auf gleicher Höhe.
- Nutze Undo ohne schlechtes Gewissen. FreeCell belohnt es, eine Linie auszuprobieren, zurückzugehen und eine andere zu versuchen — genau so wird aus „fast immer lösbar“ auch „fast immer gewonnen“.
Mehr kostenlose Kartenspiele
Lust auf mehr Patiencen? Solitär (Klondike) ist der Klassiker mit Talon und verdeckten Karten, Spider Solitär stapelt zwei Blätter in acht Spalten, und Yukon lässt dich ganze aufgedeckte Gruppen versetzen. Die vollständigen FreeCell-Regeln (auf Englisch) findest du im FreeCell-Regelwerk.
Häufige Fragen
Was sind die freien Zellen bei FreeCell?
Die vier freien Zellen oben links sind Parkplätze für je genau eine Karte. Sie sind dein Arbeitsraum, um verbaute Karten freizulegen — aber jede belegte Zelle verkleinert die Folgen, die du am Stück verschieben kannst. Räume sie deshalb so schnell wie möglich wieder leer.
Wie viele Karten darf ich auf einmal verschieben?
Offiziell wird bei FreeCell immer nur eine Karte bewegt; freie Zellen und leere Spalten erlauben aber Mehrfachzüge. Die Formel lautet: leere freie Zellen + leere Spalten + 1. Mit drei freien Zellen und vier leeren Spalten kannst du also eine Folge aus acht Karten verschieben — das Spiel rechnet das automatisch für dich aus. Kleine Ausnahme: Ziehst du in eine leere Spalte, zählt diese Zielspalte nicht mit.
Ist jede FreeCell-Partie lösbar?
Fast jede. Von den klassischen Microsoft-Verteilungen ist bis auf eine einzige (die berühmte Nummer 11982) jede lösbar, und zufällige Hände sind zu über 99 Prozent gewinnbar. Wer verliert, hat sich in aller Regel verplant — Pech gibt es bei FreeCell praktisch nicht.
Was ist der Unterschied zwischen FreeCell und Klondike-Solitär?
Bei FreeCell liegen alle 52 Karten von Anfang an offen — es gibt keinen Talon und keine verdeckten Karten, also auch keinen Glücksfaktor. Außerdem darf eine leere Spalte mit jeder beliebigen Karte oder Folge gefüllt werden, nicht nur mit einem König. Dafür gibt es die vier freien Zellen als Zwischenlager. Kurz: Klondike ist Glück plus Planung, FreeCell ist reine Planung.
Kann ich Züge rückgängig machen oder mir Tipps anzeigen lassen?
Ja, beides. „Undo“ nimmt beliebig viele Züge zurück, „Hint“ schlägt einen möglichen Zug vor, und „Restart“ teilt exakt dieselbe Hand noch einmal aus — perfekt, um eine verbaute Partie mit einem besseren Plan neu anzugehen. Nebenbei laufen Zugzähler und Uhr, damit du deine Bestzeit jagen kannst.
Läuft FreeCell auch auf dem Handy?
Ja. Das Spiel läuft komplett im Browser, ohne Download und ohne Anmeldung, und passt sich an Handy, Tablet und Desktop an. Karten bewegst du wahlweise per Antippen oder per Ziehen. Der Spielstand wird automatisch gespeichert — du kannst den Tab schließen und später genau dort weiterspielen.